Umwelt und Recycling bei Polyethylen

 

 

Polyethylenfolien sind umweltfreundliche Kunststoff-Folien. Im Vergleich zu anderen Packmitteln ist der Primär- und Sekundärenergiebedarf geringer und mindert somit derzeit häufig diskutierten Treibhauseffekt.

Die in den letzten Jahren von verschiedenen Institutionen aufgestellten Ökobilanzen belegen dies eindeutig.

Mit speziell ausgedünnten PE-Folien (geringer Gewichtsaufwand) kann man eine solide Verpackung herstellen, die das zu verpackende Produkt ausreichend schützt.

PE-Folien sind grundwasser- und bodenneutral.

Sie enthalten keinerlei schwermetallische Verbindungen und werden nicht als gefährliche Arbeitsstoffe im Sinne der Arbeitsstoffverordnung vom 26. August 1986 eingestuft.

PE- ist für Regenerierung (Recycling) ein nahezu idealer Kunststoff.

Während viele andere Kunststoffe durch die thermische Belastung bei der Aufarbeitung sehr stark abbauen, lässt sich PE sogar mehrfach ohne nennenswerte Schädigung recyceln.

Beeinträchtigt werden teilweise die Optik, das Schrumpfverhalten und einige mechanische Eigenschaften.

Die gewonnenen Regenerate finden in Abhängigkeit der jeweiligen Qualität Anwendungen im Spritzguss, in der Folien- (siehe gelber Sack und Baufolien, hergestellt aus DSD-Sammlung), Profil- und Rohrextrusion.

Beim thermischen Recycling wird aus PE-Folienresten Wärme für Heizung und zur Erzeugung von elektrischer Energie hergestellt. Beim Verbrennungsprozess entstehen bei genügender Sauerstoffzufuhr überwiegend Abgase in Form von Kohlensäure und Wasserdampf.